Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Ariana von eigenerweg.com

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?

Ich hatte schon mehrere Jahre eine statische Webseite, welche ich regelmässig aktualisiert habe. Als die ersten Blogs aufkamen, fand ich das eine tolle Möglichkeit, um noch mehr Leute zu erreichen.

Gab es einen Blog, der dich inspiriert hat? Hast du Vorbilder?

Ich habe vor allem Vorbilder im englischsprachigen Raum. So finde ich z. B. Nerd Fitness oder Girls Gone Strong genial.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Ich habe mehr Ideen, als Zeit diese umzusetzen und nieder zu schreiben. Dabei habe ich festgestellt, dass mir mehr Themen einfallen, wenn ich mich regelmässig damit befasse. Daher versuche ich, mindestens einmal wöchentlich eine Art „Blog-Brainstorming“ zu machen.

Ein erfolgreicher Blog ist einzigartig und inspiriert die Leser. Ich finde nicht, dass dabei die Menge der Einnahmen oder die Anzahl der Leser eine Rolle spielen sollte. Selbst wenn man nur zehn Personen im Monat begeistert, reicht das aus, um sich als „erfolgreich“ bezeichnen zu können. Lieblose Blogs, welche mit „Klick-Bait“ ziemlich sicher Einnahmen erzielen, empfinde ich trotzdem nicht unbedingt als „gut“.

Welche Methoden der Monetarisierung funktionieren in deinem Blog gut?

Ich monetarisiere meinen Blog zur Zeit nicht.

Lohnt sich das Bloggen für dich?

Ja, auf jeden Fall – allerdings nicht auf eine finanzielle Art. Ich habe durch das Bloggen so viel gelernt (Marketing, Digitalisierung, Schreiben, Fotografieren) und erhalte immer wieder Mails von Menschen, welchen ich weiterhelfen konnte. Das „lohnt“ sich auf jeden Fall.

Wie viel Arbeit muss ein Anfänger ins Bloggen investieren?

Ich denke, das kommt ganz aufs Thema und die Nische an. Wichtig ist dabei, unbedingt dran zu bleiben und regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen.

Jemand der pro Woche 10–20 Stunden und ein entsprechendes Anfangskapital in Beiträge, Fotos, Design und Werbung investiert und das über ein halbes Jahr und gleichzeitig eine sehr spezifische Zielgruppe anspricht (z. B. Menschen mit Schulterverletzungen, die wieder in den Sport einsteigen möchten), wird natürlich schneller finanziell erfolgreich als jemand mit einem generellen Thema (Fitness & Health) und nur 2 Stunden Arbeit pro Woche ohne Anfangskapital.

Viele hören zudem zu schnell auf, weil sie denken, dass „Bloggen“ eine einfache Möglichkeit ist, um Geld zu verdienen. Dabei muss man dort genauso viel investieren, wie sonst auch, wenn man erfolgreich sein möchte.

Was würdest du heute anders machen?

Ich würde von Anfang an nur eigene Fotos verwenden und keine Bilder kaufen – das macht den Blog persönlicher.

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