Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Patrycja von Fitness-and-Food.de

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?

Ich habe eigentlich immer nur für mich selbst gearbeitet – Rezepte entworfen, gekocht, jede Menge Bücher gelesen, Summarys über ernährungsrelevante Themen geschrieben und an mir selbst angewendet & ausprobiert.

Der Aufbau von Fitness-and-Food.de geschah eigentlich erst auf Anraten der Freunde & bekannten, die mein Treiben über längere Zeit beobachtet hatten 🙂

Ehrlich gesagt war ich selbst am Anfang total skeptisch und etwas unsicher. Klar, ich würde mein Wissen mit anderen teilen und dadurch womöglich auch einigen Leuten helfen oder sie inspirieren können. Aber wie sollten sie denn unter Tausenden von Food- & Fitness-Blogs gerade auf MICH aufmerksam werden? 🙂

Dennoch – ich lernte jeden Tag neu dazu, wusste ziemlich gut worauf es ernährungstechnisch wirklich ankommt – aus eigner Erfahrung an mir selbst und der an den Menschen, denen ich bis dahin bereits zu ihrem Ziel verhelfen konnte – und ich lebte diesen Lifestyle voller Begeisterung und Überzeugung!

Also waren trotz aller Unsicherheiten die Neugier und der Reiz, etwas bei dem ich mit so viel Herz dabei bin, mit noch mehr Menschen, als nur meinen Freundes- & Bekanntenkreis zu teilen, einfach größer. Und so wurde der Blog im Jahr 2015 ins Leben gerufen. Seit dem habe ich es keine Sekunde bereut! 🙂

Oh ja! Ich bin ein riesengroßer Jamie Oliver Fan!!

Seine Rezepte und sein Einsatz für eine bewusstere Ernährung sind für mich absolut beispielhaft 🙂

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Zum größten Teil höre ich auf mein Publikum, meine Leser, die Community!

Denn sie sind es schließlich, denen ich eine „Anlaufstelle“ in Sachen Ernährung & Fitnessfood sein möchte! Was sie wollen und was sie brauchen ist für meine Arbeit wegweisend!

Andrerseits lasse ich mich auch gern auf Events oder auf Reisen inspirieren und greife dabei das eine oder andere Thema auf.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Das ist eine schwierige Frage 😉

Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass zum einen die Nähe zu den Lesern und zum anderen ein klares Ziel des Bloggens die wichtigsten Aspekte sind.

Mein primäres Ziel ist es, Lösungen für Probleme zu bieten, meinen Lesern zu helfen sich besser zu fühlen & besser auszusehen!

Eine glückliche & dankbare Community ist einfach das größte und Schönste an dem Job! 🙂

Welche Methoden der Monetarisierung funktionieren in deinem Blog gut?

Zum einem sind es die Produkte in meinem Shop (eBooks) und die Food-Coachings, Seminare und Workshops, die direkt über meine Seite gekauft bzw. gebucht werden können.

Zum anderen sind es Affiliate-Partnerschaften bzw. Affiliate-Links.

Dabei ist mir eine Sache enorm wichtig – ich empfehle ausschließlich Produkte, hinter denen ich selbst zu 110% stehe, die ich selbst verwende & liebe und bei denen ich glaube, dass sie meinen Lesern genauso wie mir helfen können.

Bei der Auswahl der Kooperationsanfragen ist der Mehrwert für meine Leser das oberste Kriterium. Anfragen, die für meine Community keinen Vorteil bieten, lehne ich ab.

Methoden der Monetarisierung, die für mich absolut nicht in Frage kommen, sind Pressemitteilungen, Werbe-Artikel, oder nervige Bannerwerbung. Sowas gibt es und wird es auch nie auf Fitness-and-Food.de geben 😉

Lohnt sich das Bloggen für dich?

Obwohl ich Fitness&Food nicht mit der Absicht gegründet habe, damit Geld zu verdienen oder reich zu werden, hat es sich dennoch (für mein Empfinden) recht schnell zu einem ernsthaften Business entwickelt.

Was ich wollte, war etwas zu bewegen, eine Hilfe zu sein. Der Rest sollte kommen, wie es eben kommt. Ich war schließlich nicht arbeitslos und somit auch nicht darauf angewiesen 🙂

Ich hatte bereits von Anfang an mit meinen Coachings, den Seminaren, Koch-Workshops und durch meinen Shop Geld verdient. Aber auch die ersten Partnerschaften kamen bereits im ersten Halbjahr zustande.

Fitness&Food ist von Beginn an eine eingetragene Marke gewesen und als diese versuche ich es Tag für Tag weiterhin zu etablieren. Für die Zukunft stehen einige weitere spannende Projekte an und ich bin einfach voller Euphorie, was die nächsten Monate & Jahre anbetrifft 🙂

Ich bin durch diese Leidenschaft, die zum Job wurde definitiv unabhängig(er) und vor allem sehr glücklich! Wenn man mich vor 2 Jahren gefragt hätte, wo ich heute stehen würde – ich hätte mir es so nie ausmalen können 🙂

Wie viel Arbeit muss ein Anfänger ins Bloggen investieren?

Ich denke, das ist zunächst einmal von dem Ziel abhängig, welches man langfristig mit dem Bloggen verfolgt.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen: VERDAMMT VIEL 😀

Vor allem heutzutage, um sich aus der Maße an Blogs überhaupt hervorheben zu können.

Für mich war von Anfang an klar – wenn ich es mache, dann gleich richtig.

Ich habe tage- und nächtelang am Laptop gesessen, war kreativ, habe gelesen, gelernt, umgesetzt und und und… Ich tue es heute noch 🙂

Das heißt – wenn du dir ein klares und ernsthaftes Ziel gesetzt hast und weißt, was du mit deinem Blog erreichen möchtest, stell dir die einfache Frage „will ich das noch in den nächsten 2, 5, oder mehr Jahren machen?“ Lautet die AntwortJA“, dann setze alles daran und spare nicht an Zeit und Mühe – es wird sich auszahlen! Es ist dein Baby, dem du beim Wachsen zusehen kannst und das erfüllt dich mit so viel Stolz! 🙂

Was würdest du heute anders machen?

Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich vor allem eines tun: früher anfangen! 😉

Aber mal im Ernst, wenn mich eines etwas ärgert, dann die Tatsache, dass ich noch am Anfang in ein paar wenigen Fällen praktisch „umsonst“ gearbeitet habe – z. B. indem ich ein Produkt, das ich gut & für meine Leser fand hilfreich „umsonst“ auf meinem Blog vorgestellt habe. Mit allem drum und dran – Bilder, Texte, die kreative Idee – ich war damit einverstanden, als „Dankeschön“ das jeweilige Produkt behalten zu dürfen.

Dabei ist mir wertvolle Zeit verloren gegangen. Das hätte ich einfach anders lösen sollen– ja selbst am Anfang. Denn egal wie groß oder klein dein Blog erst ist – Deine Arbeit bleibt und die Zeit & das Geld, das du dafür benötigst ebenfalls.

Was ich Bloganfängern also gern mit auf dem Weg geben möchte: werdet euch schon am Anfang über euren Wert bzw. den Wert eurer Arbeit bewusst und arbeitet immer auf Augenhöhe. Das ist nur fair! 🙂

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Zwei Dinge:

  1. Menschen helfen und sie glücklicher machen zu können
  2. die kreative Freiheit


Was
ich außerdem nicht außer Acht lassen darf – ich übe mein absolutes Hobby, meine Leidenschaft als Job aus und das ist für mich ein riesengroßes Privileg!! 🙂

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