Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Romy von snoopsmaus

Als ich mit dem Bloggen anfing (2006), war es mehr ein Tagebuch schreiben und ich wollte einfach ein paar Gedanken los werden. Ich habe Gedanken zu meinem Alltag, Leben und Job niedergeschrieben.

Zum Reisebloggen kam ich 2012 durch Zufall. Ich habe mir das nicht ausgesucht. Eher wurde ich ins kalte Wasser gestoßen. Danach habe ich noch rund ein Jahr gebraucht, um mich wirklich und endgültig fürs Reisebloggen zu entscheiden.

Seit November 2014 sind auch die anderen Themen von meinem Hauptblog snoopsmaus.de verschwunden und es finden sich nur noch Reisethemen dort.

Nein. Damals gab es wenig Blogger und ich kannte auch keinen. heute habe ich einige Blogs, die ich gerne lese. Aber keiner, der mich beeinflusst. Jeder sollte sein Ding machen und nicht versuchen, die Kopie eines anderen zu werden.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Manchmal sind es die kleinen Dinge, wie die Eröffnung eines Restaurants, ein Besuch eines Cafés oder auch einfach ein Museumsbesuch. Ich lese darüber hinaus einschlägige Literatur (Lonely Planet Traveler, National Geographic, GEO …), die neue Ideen hervor bringt.

Oft gehe ich aber auch auf Pressereisen, um Inspiration zu bekommen und Geschichten zu entdecken, auf die ich vielleicht sonst nie gekommen wäre.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Ein Blog, in dem man die schreibende Person erkennt – ein Blog mit Seele.

Aber auch Dinge wie: gute Fotos oder Videos, gute Rechtschreibung und Grammatik sind mir wichtig. Jemand, der nicht einfach Wikipedia oder einen Reiseführer abschreibt.  Außerdem jemand, der lange dabei ist/bleibt. Ein guter Blogger ist auf jeden Fall jemand, der nicht aufgibt. Auch wenn es mal Pausen gibt, die derjenige auch im Blog oder auf seinen Social-Media-Präsenzen erklärt.

Eine gute Community, die derjenige sicherlich auch hat, wird das verstehen. Das ist ein erfolgreicher Blogger für mich (das kann auch ein kleiner Blogger sein, der nicht Zehntausende von Lesern jeden Monat hat) und somit ein erfolgreiches Blog.

Welche Methoden der Monetarisierung funktionieren in deinem Blog gut?

In erster Linie blogge ich für mich und natürlich auch für meine Community. Monetarisierung ist nichts, worauf ich mich 100%-ig und vollständig konzentriere. Ab und zu denke ich daran, mal einen Affiliate-Link einfließen zu lassen.

Ab und zu schreibe ich auch bezahlte Posts, sog. Advertorials, die mit „Werbung“ gekennzeichnet sind. Das ist aber nur ein nettes Taschengeld, welches mir ab und zu das Schreiben etwas versüßt.

Nein, ich bin kein Vollzeitblogger und ich bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt sein möchte. Ich schreibe, weil es mir Spaß macht. Natürlich ist es schön, wenn ab und zu etwas Geld reinkommt, aber ich kümmere mich nicht unbedingt darum. Wenn Angebote kommen, prüfe ich diese sehr sorgfältig.

Doch oftmals lehne ich Angebote ab, die nicht mit meinen Prinzipien, der Gesetzgebung und anderen Richtlinien einher gehen. Ich habe also keinen finanziellen Erfolg. Für mich zählen auch andere Dinge. Ich liebe meinen Job und dennoch würde ich auch nicht Nein sagen, wenn ich davon leben könnte. 😉

Dran bleiben. Mindestens ein halbes Jahr und beweisen, dass man das mit dem regelmäßigen Bloggen ernst meint. Mehr kann ich nicht dazu sagen.

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Ich kann endlich meine Leidenschaft des Schreibens ausleben, welches ich seit meiner Schulzeit habe. Unabhängig von einem Fremdmedium. Dennoch unabhängig davon kann ich theoretisch die Welt erreichen. Ein schöner Anreiz, meine Geschichten zu erzählen.

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