Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Schöne neue Finanzwelt – Mit diesen Fintech-Tools die Finanzen im Griff haben

man mag zu Bill Gates, dem Gründer von Microsoft, stehen wie man will. Der reichste Mann der Welt ist in vielen Dingen ein echter Visionär! In seinem Buch „Business @ the Speed of Thought“ veröffentlichte er z.B. 1999 eine Reihe von Prognosen über das Internet, die sich allesamt weitgehend bewahrheitet haben.

Eine noch ältere, provokante These aus dem Jahr 1994 schien allerdings so gewagt, dass sie in der betroffenen Branche nie wirklich ernst genommen wurde.

“Banking is necessary, banks are not.” (Bill Gates, 1994)

Die Annahme, dass man Bankgeschäfte ohne Banken erledigen könne, erschien damals völlig absurd. Zu kapitalintensiv und zu stark reguliert war das Geschäft. Zu angesehen die Banken und zu wenig Vertrauen vorhanden in alternative Anbieter. Aber dann kam alles anders…

Zwei Gamechanger wirbeln eine Branche durcheinander

Das aufkommende Internet brachte Mitte der 90er Jahre zwar mit den Online-Banken neue Wettbewerber auf das Spielfeld – der Unterschied zu den etablierten Banken war allerdings gering. Zwar gab es bei ihnen keine Filialen aus Stein und Beton mehr.

Es waren aber weiterhin vollwertige Banken mit denselben Produkten, Prozessen und Preisstrukturen wie zuvor. Mitte/Ende der 2000er Jahre kamen dann aber zwei Gamechanger, die eine ganze Branche durcheinander wirbelten.

Die internationale Finanzkrise ließ rund um den Globus Banken wackeln und teilweise auch zusammenbrechen. In vielen Ländern mussten die Steuerzahler kriselnde Geldhäuser retten. Unter den daraus resultierenden Staatsschulden brachen wiederum ganze Staaten fast zusammen. Die Bankenbranche hatte ihr höchstes gut verspielt: das Vertrauen der Kunden. Und plötzlich waren viele Menschen offen für Alternativen.

Fast zeitgleich brachte ein Technologiekonzern aus Kalifornien ein neues Stück Hardware auf den Markt, dass die technologische Grundlage für die aktuelle Disruption in der Finanzbranche ist: das iPhone von Apple. Plötzlich war das Internet immer und überall dabei – und mit ihm auch der Zugriff auf die eigenen Finanzen.

Banking vom Kunden her neu gedacht


Die
Kombination aus neuer Technologie einerseits und der neuen Offenheit der Bankkunden in Folge der Finanzkrise andererseits rief eine Vielzahl von Gründern auf den Plan. Ihr Ziel: einzelne Finanzdienstleistungen mithilfe von Technologie vom Kunden her komplett neu denken. Mit der Verknüpfung von Finanzen und Technologie war ein neues Segment geschaffen: FinTech.

Fintechs haben sich mittlerweile erfolgreich in fast allen Bereichen des klassischen Bankgeschäfts gebildet und teilweise etabliert. Kaum etwas, dass sie nicht auch anbieten. Allerdings gibt es allein in Deutschland Schätzungen zufolge zwischen 450 und 750 Fintechs – je nach Zählweise und zugrunde liegender Definition von „FinTech“. Da ist es gar nicht so einfach, sich zu orientieren.

Das Girokonto – Dreh- und Angelpunkt Deiner Finanzen

Ohne Girokonto geht in der modernen Welt eigentlich gar nichts. Es ist der Dreh- und Angelpunkt jeglicher Finanzen – ob für Gehaltseingang, Miet-Dauerauftrag oder Kartenzahlung. Nicht nur klassische Banken bieten Girokonten an, auch innovative Fintechs sind hier mit besonderen Angeboten am Start.

N26

Screenshot: https://n26.com/?lang=de

Das Berliner Fintech ist das Aushängeschild der deutschen Fintech-Szene. Ein kostenloses Girokonto komplett ohne lästigen Papierkram innerhalb von 8 Minuten komplett am Smartphone eröffnen – Legitimationsprüfung per Videochat inbegriffen. Damit hat N26 die traditionellen Banken in Aufruhr versetzt und bis jetzt europaweit immerhin über 300.000 Kunden überzeugt.

Weitere Highlights sind die optisch spektakulären, kostenlosen Konto- und Kreditkarten, eine automatische Kategorisierung von Umsätzen und die nahtlose Integration günstiger Kleinkredite mit Auszahlung in Echtzeit.

N26 im App StoreN26 im Play Store

Fidor

Screenshot: https://www.fidor.de/about-fidor/about-us

Die Münchner Fintech-Bank ist ein innovativer Vorreiter wenn es darum geht, Fintechs in sein Online-Banking einzubinden. Wo Banken sonst stets darum bemüht sind, alle Produkte selbst anzubieten, stellt sich Fidor der Konkurrenz und lässt seinen Kunden damit die Wahl.

Auch Fidor lockt mit einem bedingungslos kostenlosen Girokonto inkl. MasterCard. Unter bestimmten Bedingungen (Gehaltskonto, mind. 3 Kartenzahlungen/Monat, keine Barabhebungen) bekommt man sogar bis zu 3 Euro im Monat als Belohnung. Einzigartig ist auch die Fidor Community, in der sich Kunden über sämtliche Finanzthemen austauschen und sogar Produkte der Konkurrenz bewerten können.

Fidor App im App StoreFidor App im Google Play Store

Alternative:

YOMO

Wer lieber bei bewährten Anbietern bleiben, aber nicht auf moderne Angebote verzichten will, für den dürfte YOMO interessant werden. Unter diesem Namen entwickeln die Sparkassen derzeit ein Mobile-only-Girokonto, dass es mit N26 aufnehmen soll. Aktuell befindet sich YOMO aber noch in der Beta-Phase.

Payment – Rund ums Bezahlen

In einer Konsumgesellschaft wie der unseren kommt man um eine grundlegende Sache nicht herum: das bezahlen. Über Jahrhunderte war Bargeld das einzig gebräuchliche Zahlungsmittel. Was im Laden um die Ecke schon wenig bequem ist, geht beim Einkauf im Internet erst recht nicht. Aber auch rund ums Bezahlen haben sich eine ganze Reihe innovativer Lösungen entwickelt.

Cringle

Screenshot: https://cringle.net/de/

Wer kennt das nicht: mit den Arbeitskollegen zu Mittag gemeinsam Pizza bestellt oder abends mit der Truppe noch auf ein Feierabendbier im Szenelokal gewesen. Jetzt kann entweder jeder sein Kleingeld zusammen kramen – oder man nutzt smarte Alternativen wie z. B. Cringle.

Einer aus der Runde legt das Geld aus und lässt sich von den anderen ihren jeweiligen Anteil „cringlen“. Mit Cringle lässt sich Geld nämlich ganz einfach an Freunde und Bekannte senden, ohne die lästige IBAN – einfach über das eigene Adressbuch.

Cringle im App Store | Cringle im Google Play Store

PayPal

Screenshot: https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/personal

Online-Shopping ist aus dem Leben kaum noch wegzudenken. Aber so einfach und bequem das Shoppen in den weiten des Internets ist, der Checkout-Prozess mit Adresseingabe und Bezahlvorgang kann ganz schön nervig sein.

Gerade bei kleineren Internetshops kommen dazu oft Sicherheitsbedenken: kommt meine Ware auch wirklich an und sich meine Bank- oder Kreditkartendaten bei dem Händler in sicheren Händen?

Mit PayPal gehören diese Sorgen der Vergangenheit an. Wer einmal seine Daten bei der ehemaligen eBay-Tochter hinterlegt hat, kann den Checkout bei vielen Shops erheblich beschleunigen. PayPal gibt außerdem keine Bank- oder Kreditkartendaten an den Händler weiter, sondern garantiert ihm nur, dass er sein Geld bekommt.

Paypal App im App Store | Paypal App im Google Play Store

Apple-/ Android- / SamsungPay

Wer dann doch noch gern in die Stadt zum Bummeln geht oder im Supermarkt oder an der Tankstelle bezahlen muss, bezahlt bisher meist bar oder per Karte. Dafür muss das Portemonnaie immer dabei sein – obwohl man doch mit dem Smartphone schon einen festen Begleiter hat.

Die großen Player wollen die Geldbörse jetzt überflüssig machen. Mit den Payment-Lösungen von Apple, Google oder Samsung kannst du demnächst an der Kasse bezahlen.

Das funktioniert dann über die NFC-Schnittstelle des Smartphones an Kassenterminals, die für kontaktlose Zahlungen vorbereitet sind. Und die sind immer verbreiteter, da einerseits die Banken und Kreditkartenanbieter ihre Karten mit NFC aufrüsten und andererseits große Handelsketten wie ALDI und Lidl ihre Terminals umgerüstet haben.

Jetzt heißt es nur: Warten, bis Apple, Google und Samsung die Funktionen auch in Deutschland freischalten. Amerikaner, Briten und ausgewählte andere Länder sind da schon weiter.

Alternative

Kwitt

Wer nicht auf Cringle setzen will, dem bieten die Sparkassen mit Kwitt eine Alternative. Die Funktion ist in der Sparkassen-App verbaut, erfordert allerdings ein Sparkassen-Konto.

GiroPay und paydirekt

Ihr wollt beim Online-Checkout bequem bezahlen, dafür aber nicht an einen US-Anbieter setzen? Kein Problem: die deutschen Banken bieten mit älteren GiroPay und neuen paydirekt gleich zwei Alternativen. Allerdings werden sie von deutlich weniger Shops angeboten.

SEQR

Solange sich die Smartphone-Riesen noch nicht auf den deutschen Markt bequemen, kann man alternativ mit SEQR mobil mit dem Handy an der Ladenkasse bezahlen – zumindest mit Android-Phones. iPhone-User bleiben außen vor, weil Apple bisher den Zugriff auf die NFC-Schnittstelle verweigert.

SEQR im Google Play Store

Multibanking – mehrere Bankverbindungen managen

Eine Bank für alles? Das erscheint heute vielen nicht mehr zeitgemäß. Lieber sucht man sich in jeder Lage das beste Angebot, egal von welcher Bank. Darunter leiden natürlich der Überblick über die eigenen Finanzen. Das muss nicht sein!

Outbank

Screenshot: https://outbankapp.com/de/

Mit Outbank verwaltet man alle Konten bei verschiedenen Banken in nur einer übersichtlichen App: das Girokonto bei der DKB, das Tagesgeld bei der ING-DiBa und das Sparbuch bei der Sparkasse. Sogar PayPal-Konten können eingebunden werden.

In Outbank sieht der Nutzer nicht nur Kontostände und Umsätze, sondern kann direkt Überweisungen vornehmen oder Umsätze mit #-Tags versehen, um sie so zu kategorisieren und wiederzufinden.

Outbank im AppStore | Outbank im Google Play Store

Numbrs

Screenshot: https://www.centralway.com/de/numbrs

Auch mit Numbrs ist Multibanking kein Problem. Darüber hinaus bietet Numbers als echtes Highlight einen bankenunabhängigen Store für Finanzprodukte. Neues Girokonto oder ein Privatkredit gefällig?

Kann alles einfach und bequem online aus dem Shop heraus beantragt und abgeschlossen werden. Bisher sind zwar noch nicht allzu viele verschiedene Banken an den Store angedockt, aber das soll sich schon bald ändern.

Numbrs im AppStore | Numbrs im Google Play Store

Alternative:

StarMoney

Multibanking ist übrigens keine reine Fintech-Domäne: mit dem Programm StarMoney der Sparkassen-Tochter StarFinanz verwalten Kunden bereits seit Mitte der 1990er-Jahre ihre Bankverbindungen bequem am PC – und mittlerweile auch bequem per App.

StarMoney im App Store | StarMoney im Google Play Store

Geld sparen – klassische Geldanlage mit mehr Zinsen

Wer sein Geld klassisch auf Sparbuch oder Festgeld anlegt, hat im Moment bei deutschen Banken wenig Grund zur Freude. Zwar liegt das Geld dort sicher, Zinsen gibt es aber so gut wie keine mehr. Und die wenigen Zinsen werden von der Inflation aufgefressen.

Weltsparen

Screenshot: https://www.weltsparen.de/

Weltsparen will das ändern – und der Name ist dabei Programm. Anstatt sein Geld bei einer deutschen Bank oder Sparkasse anzulegen, vermittelt Weltsparen die Anlagegelder an Banken in anderen europäischen Ländern, in denen es noch Zinsen gibt.

Das sind dann Banken aus Portugal, Tschechien oder Großbritannien. Da es sich dabei um Länder der EU handelt, greift auch dort eine gesetzliche Einlagensicherung, so dass die Gelder grundsätzlich ebenfalls sicher sind. Viele deutsche Sparer hat das überzeugt: Weltsparen hat mittlerweile mehr als 3 Milliarden Euro an Anlegergeldern vermittelt.

Alternativen

Zinspilot

Zinspilot kommt aus Hamburg und macht dasselbe wie Weltsparen: Tages- und Festgelder in Ländern mit höheren Zinsen vermitteln.

Savedo

Aller guten Dinge sind drei: auch mit Savedo kann man sein Geld über die Landesgrenzen hinweg zu guten Zinsen anlegen. Bei Savedo kann man sogar Edelmetalle kaufen und treuhändisch lagern lassen.

Geld investieren – günstig am Aktienmarkt dabei

Wer über Banken am Aktienmarkt investieren will, kommt bei kleinerem Vermögen nicht um aktive Investmentfonds herum. Die werden von Profis verwaltet, kosten aber eine ganze Stange an Provisionen. zwischen 3 und 5% zahlt man in der Regel beim Kauf, dazu kommen laufende Provisionen. Wie schön wäre es, wenn das günstiger ginge.

Scalable Capital

Screenshot: https://de.scalable.capital/

Geht es, mit sogenannten Robo-Advisers wie Scalable Capital. Hier wird das Geld von einem Computer-Algorithmus in passive, börsengehandelte Fonds (sog. ETFs) investiert. Mit denen nimmt man kostengünstig an den Kursgewinnen der großen Aktien-Indizes teil.

Scalable Capital überprüft das Portfolio dabei laufend anhand eines persönlichen Risikoprofils und schichtet bei Bedarf selbständig um, damit Chancen und Risiken optimal ausgewogen werden. Bei Scalable Capital, das auch mit SIEMENS kooperiert, kann man sein Geld bereits ab 10.000 Euro Anlagevolumen verwalten lassen.

Vaamo

Screenshot: https://www.vaamo.de/

Wer keine 10.000 anzulegen hat, aber trotzdem die Fähigkeiten von Robo-Advisern testen möchte, ist bei Vaamo an der richtigen Adresse. Ohne Mindestanlagebetrag kann man auch hier automatisiert in verschiedene ETFs investieren. Allerdings ist zu beachten, dass die Mindestgebühren bei sehr kleinen Anlagebeträgen die Rendite auffressen. Zum Einstieg aber dennoch brauchbar.

Alternativen

VisualVest

Geldanlage ist immer auch Vertrauenssache. Wer so viel Geld nicht einem Start-Up anvertrauen möchte, muss auch bei Banken nicht auf moderne Angebote verzichten. Mit Visualvest bieten auch die Volksbanken einen eigenen Robo-Advisor an.

Alternative Investments Crowdinvesting / Crowdlending

Spätestens seit der Finanzkrise fragen sich viele Menschen, warum man sein Geld für wenig Zinsen der Bank anvertrauen soll, damit diese es für hohe Zinsen an andere verleihen. warum sollten sich Kreditnehmer und Anleger nicht direkt treffen und die Marge der Banken untereinander aufteilen.“Cut out the middle-man” lautet das Stichwort.

auxmoney

Screenshot: https://www.auxmoney.com/infos/ueber-uns

Bei auxmoney kann der Anleger ab 25 Euro in Privatkredite investieren und dabei attraktive Renditen erzielen. Da die Plattform rege genutzt wird, lassen sich Anlagen breit streuen, um Risiken zu minimieren. Das ist auch sehr empfehlenswert, denn anders als beim Sparbuch liegt das volle Ausfallrisiko der Kredite beim Anleger. Bei einer guten Diversifikation sind trotzdem unterm Strich gute Renditen erzielbar.

Zinsland

Screenshot: https://www.zinsland.de/so-funktionierts

Wem Investments in Privatkredite zu risikoreich erscheinen, der kann alternativ auch in Immobilienprojekte investieren. Bauträger bekommen aktuell günstige Bankkredite im Überfluss – Engpassfaktor ist das in die Projekte einzubringende Eigenkapital, das die Banken dafür verlangen.

Und hier kommt Zinsland ins Spiel: es sammelt von vielen Anlegern kleine Nachrangdarlehen ein und reicht sie gebündelt an den Bauträger weiter.

Diese Nachrangdarlehen werden im Fall der Fälle erst nach den Bankkrediten bedient – für die Bank sind die damit so wertvoll wie echtes Eigenkapital. Der Anleger hat also ein erhöhtes Ausfallrisiko. Das wird im Gegenzug mit Zinssätzen zwischen 5,0 und 7,5% vergütet.

Sicherlich kein Sparbuchersatz, aber eine interessante Beimischung in einem ausgewogenen Portfolio. Zinsland gehört zu den Marktführern in Deutschland und bietet dabei aktuell die höchsten Zinssätze.

Alternative

Exporo

In Immobilienprojekte kann man auch mit dem Marktführer Exporo investieren. Allerdings bieten die Bauträger hier in der Regel mit 0,5 – 1,0% geringere Zinssätze auf das eingesetzte Kapital.

Cooles Zeug

Save the best for last. Neben all den altbekannten Finanzprodukten, die man so oder so ähnlich auch von traditionellen Banken kennt, haben einige Fintechs auch ein paar coole neue Angebote entwickelt. Sie sollen dabei helfen, das Leben ein wenig einfacher zu machen.

Savedroid

Screenshot: https://www.savedroid.de/

Eigentlich sollte man regelmäßig Geld sparen, um sich seine kleinen Träume erfüllen zu können. Den Sommerurlaub, das Rennrad oder das neue MacBook. Sollte – denn bei vielen bleibt es beim guten Vorsatz, es fehlt an der Disziplin.

All jenen, denen es so geht, will Savedroid helfen. Mit einfachen wenn-dann-Regeln oder mittlerweile auch per lernfähigem Algorithmus spart Savedroid zwischendurch kleine Beträge auf ein Extrakonto. Fest definierte Sparziele halten die Motivation hoch, eine integrierte virtuelle MasterCard hilft anschließend beim Kauf.

Savedroid im App Store | Savedroid im Google Play Store

Stocard

Screenshot: https://stocard.de/

Rabattcoupons ausschneiden war früher – heute gibt es Kundenkarten, mit denen man Nachlässe aller Art erhält. Nur leider blähen diese Karten schnell das Portemonnaie auf. Aber dank Stocard ist Schluss damit! In der App kann man (fast) alle seine Kundenkarten virtuell hinterlegen: von ‚A‘ wie ADAC oder A.T.U über ‚S‘ wie Shell bis ‚Z‘ wie Zoo & Co. Entschlackt die Geldbörse und schon Nerven.

Stocard im App Store | Stocard im Google Play Store

Curve

Screenshot: https://www.imaginecurve.com/product-tour/

Wer mehrere Kreditkarten hat, wird Curve lieben – denn Curve vereint alle Kreditkarten in einer einzigen Mastercard. Per App kann man vor jedem Bezahlvorgang auswählen, welche Kreditkarte belastet werden soll.

Außerdem kann man Umsätze mit Notizen versehen und sogar Fotos anheften – z.B. vom Kassenzettel. Die Curve-Karte selbst ist eine vollwertige Mastercard, die selbstverständlich auch kontaktlose Zahlungen per NFC unterstützt.

Fazit

Selbstverständlich braucht kaum jemand sämtliche der vorgestellten Fintech-Angebote, aber jedes von ihnen hat seine Daseinsberechtigung für eine bestimmte Zielgruppe. Wer neugierig geworden ist, sollte die entsprechenden Fintechs einfach einmal ausprobieren – das habe ich mit den meisten bereits ausgiebig getan.

Wer sein Geld nicht einem jungen Startup anvertrauen will, der wird nicht auf ewig auf solche Angebote verzichten müssen, denn viele traditionelle Banken beobachten den Markt sehr genau und fangen an, mit Fintechs zu kooperieren. Und eines ist sicher: die Zukunft des Bankings ist digital.

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