Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Robert Kampczyk und VitaminBerge

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?

Seit mindestens 2004 blogge ich bereits und auf verschiedenen Seiten mit ganz unterschiedlichsten Themen. In 2014 kristallisierte sich dann VitaminBerge heraus und seitdem ist es nicht nur ein Blog, sondern auch ein Podcast.

Die Idee dahinter war immer, die erlebten Geschichten zu erzählen und interessierte Leser mitzunehmen.

Gab es einen Blog, der dich inspiriert hat? Hast du Vorbilder?

Es gibt inzwischen so viele Blogs und jeder inspiriert mich auf eine eigene Art und Weise. Bei dem Einen gefällt mir der Schreibstil, beim anderen das Design und bei einem ganz anderen das komplette Marketingkonzept.

Einen Besonderen nennen kann ich jedoch nicht.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Die Themen finden mich. Durch Gespräche mit anderen Bloggern, Forendiskussionen oder aber auch Themen, die meine Leser an mich heran bringen.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Nichts ist relativer als das. Als erfolgreich sehe ich einen Blog an, der sich und den Autor dahinter trägt (und zusätzlich etwas abwirft), ohne dabei aber an Authentizität zu verlieren. Die meisten Blogs und Social Media-Accounts sind hochgezüchtete „Social Media-Schlampen“ ohne Herz und Seele.

Ich bin zwar selbst Kapitalist und freue mich deshalb umso mehr, meinen Blog nicht ausschlachten zu müssen.

Kooperationen sind für mich die besten Quellen. Es ist eine Win-Win-Situation. Die Destination hat etwas von dir und du von denen. Im Grunde ist der Blog und Podcast aber vor allem ein Marketinginstrument, um für Produkte und Services zu werben und diese bekannt zu machen.

Die Bloggerei auf VitaminBerge ist aktuell ein BreakEven. In etwa sind die Kosten gedeckt durch die Einnahmen. Da ich es als Leidenschaft betrachte, ist dies vollkommen in Ordnung. jedoch bin ich mir sicher, wenn ich es wollte, ließe sich einiges mehr daraus machen.

Das ist vollkommen differenziert. Eher technikaffine Leute haben es einfach etwas aufzusetzen und die Zusammenhänge zu verstehen. Das Schreibwunder hat hingegen Vorteile beim Verfassen von Artikeln,die die Leser mitreissen.

Wenn du die Technik beherrschst und schreiben kannst, musst du nicht zu viel investieren.

Wie immer aber: Die Lernkurve ist steil und steinig – doch oben ist es dann wunderbar.