Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Sebastian von derkinoblog.de

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?

Ich bin schon immer gerne ins Kino gegangen und sorge nebenher dafür, dass auch meine Filmsammlung stetig wächst. Dann kam mir irgendwann die Idee, es mal mit einem Blog zu versuchen, egal wie gut es angenommen wird, hätte ich es damals nicht für möglich gehalten, dass sich diese einmal so gut entwickeln würde.

Es hat damals nicht lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass es sinnvoll wäre, noch eine Facebookseite ins Leben zu rufen, wird diese dann doch häufiger aufgesucht, als mein Blog. Das ist aber teilweise abhängig von den Themen, denn bei Umfragen/Kritiken, liegt der Fokus doch eher auf meinem Blog, was sich selbstverständlich auf die Besucherzahlen auswirkt.

Ne den gab es nicht, lediglich ein paar gute Youtube Kanäle, die ich regelmäßig verfolge darunter u. a. Die Filmlounge, Robert Hoffmann, Kinocheck oder Filmselect.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Meine treuen Fans werden hier gerne mit eingebunden, kommen diese manchmal sogar auf mich zu, ob ich Thema XYZ nicht einmal aufgreifen könnte. Da ich den Geschmack meiner Fans mittlerweile kenne, kann ich auch gut abwägen, ob es die breite Masse anspricht oder eher nicht.

Ganz wichtig ist in erster Linie aber die Recherche im Netz, bin ich meistens auf comingsoon.net unterwegs.

Was bei den Lesern genauso gut ankommt, wie interessante Beiträge, sind Umfragen, sei es zu aktuellen Kinoneustarts, Lieblingsgenre/-Schauspieler, TOP/FLOP Filme des Monats/Jahres, bis hin zu Heimkino-Neustarts. Die ein oder anderen Gewinnspiele, dürfen ebenfalls nicht fehlen, versuche ich hier so gut es geht, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

In erster Linie sollte man dafür sorgen, dass Beiträge egal welcher Art zeitnah erfolgen, man auf Anfragen/Kommentare der Fans eingeht, denn diese sind es, warum es sich immer wieder lohnt, den Blog am Leben zu halten. Persönlichkeit und Wiedererkennungswert sind ebenso wichtig.

Lohnt sich das Bloggen für dich?

Finanziell gesehen, nicht. Es ist und bleibt wohl „nur“ ein Hobby. Dafür bekomme ich in regelmäßigen Abständen Anfragen für Pressevorführungen (PV) oder Kooperationsangebote. Aufgrund der Entfernung, ist es mir leider nicht möglich, selbst die PVs zu besuchen, was dann meine werten Kollegen sehr gerne übernehmen.

Zu Beginn musste ich hingegen für Preise zum Verlosen selbst Geld investieren, was aber nun nicht mehr nötig ist. Was mich weiterhin freut ist, dass mir sogar Fans für Gewinnspiele Preise zukommen lassen, was alles andere als selbstverständlich ist und ich es daher sehr zu schätzen weiß.

Wie viel Arbeit muss ein Anfänger ins Bloggen investieren?

Man kann zwar jeden Tag versuchen, sich Zeit für seinen Blog zu nehmen, doch hat jeder von uns auch ein Privatleben, was man nicht vernachlässigen möchte. Zu selten ist hingegen alles andere als produktiv, sollten deswegen schon 3-4 Tage drin sein und dann ca. 2-3 Std. für Recherche und Schreiben v. Beiträgen/Kritiken etc. investieren.

Besonders Kritiken können hier schon mal sehr zeitintensiv werden (zwischen 45 Min. – 1 1/2 Std.). Es kommt meiner Meinung nach auch ein bisschen darauf an, wie man seinen Blog gestaltet und besonders wenn Videos im Spiel sind, kann es aufgrund der Bild/-Videobearbeitung auch wesentlich länger dauern.

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Man lernt immer wieder dazu, auch von anderen Bloggern (u. a. https://filmfrass.wordpress.com/http://dvd-magazine.eu/http://www.irgendwie-nerdig.de/), mit denen man gelegentlich in Kontakt steht und sich untereinander austauscht.

Hier verweise ich auch gerne auf meine Partnerseiten. Konkurrenzdenken gibt es für mich nicht. Besonders toll sind u. a. die regelmäßigen Gewinnspiele, denn diese sind mittlerweile unabdingbar, damit eine Seite (besonders auf Facebook) wächst, ohne Geld dafür zu investieren.

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