Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Alina von Liebling, ich blogge jetzt!

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?


Ich
habe mich damals, vor nun vier Jahren, auf eine „Stelle“ als Blogger beworben. Ein Fitnesskurs für Mamas suchte eine begeisterte Mama, die bereit ist, einen Blog zu gründen und über ihre Erfahrungen bei ihren Sporteinheiten zu schreiben.

Gab es einen Blog, der dich inspiriert hat? Hast du Vorbilder?

Ich kannte damals keine Blogs, wenn ich ehrlich bin. Als ich erst einmal angefangen hatte, wurde ich sehr schnell mit der Realität konfrontiert, wie viele Blogs es bereits auf dieser Welt gibt. Das war ein herber Schlag versichere ich euch, denn bis Dato dachte ich noch, ich sei fast allein in dieser Internetwelt als Mama-Bloggerin.

Heute lese ich einige Blogs wirklich gerne, aber als Vorbild sehe ich so richtig niemanden, denn ich versuche stets bei mir zu bleiben. Nicht so sehr nach rechts und links zu schauen, da ich mich nicht unter Druck setzen lassen möchte, dass es bei Anderen doch viel besser läuft als bei mir.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Ich lebe. Ganz im Ernst. Raus gehen, die Welt entdecken, lesen und sich inspirieren lassen vom ganz alltäglichen Alltag ist die beste Inspirationsquelle überhaupt. Man muss dem Leben nur die Hand reichen, der Rest geht von ganz alleine.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Ein guter Blog ist für mich ehrlich bzw. authentisch und die Person dahinter nicht unnahbar. Sie verkörpert Interessen, Gedanken, die ich teile oder mich weiterbringen. Werbung, die sie repräsentiert, spricht mich an und passt zu mir.

Sie liefert für mich als Leser einen Mehrwert und ist nicht willkürlich gewählt. Natürlich darf jeder mal anderer Meinung sein, dann finde ich es gut, wenn die Person hinter dem Blog „da“ ist, interveniert und mit dem Leser in den Kontakt tritt.

Ich glaube, zusammengefasst holt mich ein guter Blog da ab, wo ich stehe und trägt mich irgendwohin, wo es schön ist.

Welche Methoden der Monetarisierung funktionieren in deinem Blog gut?

Am ehesten klassische Sponsored Posts. Damit erziele ich mein Haupteinnahmen.

Lohnt sich das Bloggen für dich?

Ja, aber nicht nur aus finanzieller Sicht und dass ich auf diesem Weg am ehesten für meine Kinder da sein kann. Ich kann zwar inzwischen meinen Lebensunterhalt mit dem Blog bestreiten, aber vor allem lohnt es sich auch aus emotionaler Sicht.

Ich reflektiere mich mehr denn je, bin ausgeglichener denn je, da ich ein Ventil habe meine Gefühle und Alltagserlebnisse zu verarbeiten und andere sogar damit inspiriere.

Ein Blog kostet viel Zeit. Es ist mein Hauptjob – auch zeitlich gesehen. Viele fragen oft kritisch nach: „Und, du machst nichts anderes und bist gestresst?“ Ja, bin ich, denn der Blog kostet täglich mindestens 8 Stunden Zeit und die braucht er auch, denn das Schreiben ist das eine. Auf der anderen Seite stehen E-Mails, Vorbereitung, Meetings, Gastbeiträge usw.

Bis ich wirklich Leser hatte, hat es eine Zeit gedauert, da es einfach braucht. Durch die Tatsache, dass ich nie vorhatte meinen Blog zu monetarisieren, hatte ich aber die nötige Geduld alles abzuwarten und war eher positiv überrascht als das erste Geld floss.

Was würdest du heute anders machen?

Ich glaube nichts.

Ich bin meinen Weg gegangen. Und das war gut. Vielleicht würde ich die Namen der Kinder nicht mehr verwenden. Ich wusste nicht das es sooo groß wird und nun sind sie bereits bekannt. Irgendjemand schreibt ihn immer mal rein, auch wenn ich versuche ihn raus zu halten.

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Meine zeitliche Flexibilität und Unabhängigkeit. Ich kann für meine Kinder da sein und trotzdem arbeiten. Sind die mal krank? Nicht schlimm, bleiben sie zu Hause. Ich bin frei und habe kein schlechtes Gewissen.

Es erfordert zwar auch eine große Disziplin, was auf den ersten Blick traumhaft klingt, kann auch sehr anstrengend sein, aber unterm Schnitt ist es mir das Wert.

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