Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Mara von Maras Wunderland

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen? Warum Food?

Food ganz einfach, weil Essen niemals langweilig wird und wir uns immer damit beschäftigen werden. Und sollten.

Das Interesse am Kochen und Backen wuchs, als ich für mein Studium ausgezogen bin. Vorher war das immer Muttis Job. 😀 Ich habe vor allem am Backen Gefallen gefunden. Durch mein Studium hatte ich sowieso schon immer eine Vorliebe für Webdesign und Co. Fotografieren mochte ich auch, obwohl ich mich nie näher damit auseinander gesetzt hatte.

Passt alles irgendwie wunderbar zusammen, weshalb ich schon einige Zeit mit dem Gedanken spielte, einen Blog zu starten. Bis mich zwei Freunde unabhängig voneinander fragten, wieso ich noch keinen Blog hätte. Einen Tag später – am 03. Oktober 2011 – entstand Maras Wunderland. Und heute liebe ich es jeden Tag ein bisschen mehr.

Gab es einen Blog, der dich inspiriert hat? Hast du Vorbilder?

Als ich mit meinem Wunderland begonnen habe, war Bloggen noch nicht so verbreitet wie jetzt. Ich selbst war auf vielen Blogs unterwegs, kann aber keine spezielle Inspirationsquelle nennen. Es war mehr die Gesamtheit und der Wunsch, so etwas auch machen zu wollen. Auch heute habe ich keine bestimmten Vorbilder.

Es gibt so viele wundervolle Blogs, bei denen ich immer wieder gerne vorbeischaue.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Manchmal entwickeln sich Ideen einfach von selbst. Dann möchte ich einen bestimmten Geschmack mit einer bestimmten Konsistenz und Frucht kombinieren und dann fange ich an zu tüfteln. Häufig ist es aber auch Pinterest. Einmal geöffnet, findet man dort eine Vielzahl an tollen Ideen – da können die Themen gar nicht ausgehen.

Daraus bastele ich dann oft meine eigenen Kreationen. Außerdem spinne ich sehr gerne gemeinsam mit meiner Mutter an neuen Ideen.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Leidenschaft. Ich finde Blogs dann super, wenn man merkt, dass die Person(en) dahinter das, was sie da tun, aus Leidenschaft tun. Zum Backen/Kochen, zum Fotografieren, zum Texten. Und nicht aus finanziellen gründen.

Das kommt dann ganz von alleine. Zudem braucht ein Blog für mich eine Identität und Persönlichkeit. Denn das unterscheidet ihn von anderen und macht ihn einzigartig. Sei es der Stil der Bilder, die Rezepte, die Art Texte zu schreiben oder auch das Blogdesign.

Ein Herz für Klassiker: New York Cheesecake

Welche Methoden der Monetarisierung funktionieren in deinem Blog gut?

Das sind in der Regel Kooperationen in Form von Sponsored Posts. Meistens platziere ich hier Produkte in meinen Beiträgen, mit denen ich backe oder die ich für die Herstellung meiner Kuchen und Co. verwende. Dazu müssen sie natürlich immer zu mir und meinem Blogprofil passen.

Ich habe damals mit dem Bloggen angefangen, weil es mir Spaß gemacht hat. Und weil ich meine Erfahrungen in der Küche mit anderen teilen wollte. Das man damit Geld verdienen kann, war mir anfangs überhaupt nicht bewusst. Bis die erste Anfrage kam. Dementsprechend verdutzt war ich aber auch.

Heute ist mein Blog mein eigenes kleines Mini-Business, durch das ich finanziell auf jeden Fall unabhängiger geworden bin. Statt 5 Tagen arbeite ich nur noch 4 Tage in der Woche. Ich könnte sicher auch noch weiter reduzieren – dann wächst jedoch auch der Druck auf dem, was ich immer noch als Hobby ansehe. Und das möchte ich aktuell noch nicht.

Sehr schwere Frage. Ich selbst hatte nie die Absichten, Geld mit meinem Blog zu verdienen und habe daher alles auf mich zukommen lassen. Auch heute handhabe ich es noch so. Wenn man hingegen von Anfang an das Geld verdienen und Aushandeln von Kooperationen forciert, bekommt man das bestimmt schneller hin als ich mit meinem Blog seit 2011. 😉

Welche Fehler hast du beim Aufbau deines Blogs gemacht, aus denen Bloganfänger lernen können? Wie würdest du es jetzt anders machen?

Ich hätte vermutlich einen anderen Namen gewählt. Einen Namen, der mehr aussagt, was man auf dem Blog erwartet. Maras Wunderland kann alles sein.

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Es ist sehr lecker. 😀 Und man kommt doch mittlerweile auch viel rum und lernt nicht nur tolle Unternehmen, sondern auch wundervolle Blogger kennen. Da sind schon viele neue Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Nebenbei noch etwas Geld zu verdienen, ist zudem natürlich auch keine schlechte Eigenschaft des Bloggens.

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