Artikel veröffentlicht am: 24. Mai 2018

Erfolgreiche Blogger: Graziella Macri und Graziellas Food Blog

Was war der entscheidende Moment für dich mit dem Bloggen anzufangen?

Da ich super gerne koche, wurde ich oft von Bekannten nach Rezepten gefragt. Irgendwann war ich es leid, die Rezepte per Mail oder SMS abzutippen und gründete eine Facebook-Seite, auf der ich diese dann online stellte. Da diese Seite eine immer größere Resonanz erzielte, kam ich auf die Idee, eine Homepage zu erstellen.

Nach einigen Recherchen bin ich dann auf das Bloggen gestoßen, wovon ich zuvor keine Ahnung hatte und fand es direkt grandios. So habe ich dann letztendlich Graziella’s Food Blog gegründet.

Gab es einen Blog, der dich inspiriert hat? Hast du Vorbilder?

Da ich vorher nicht einmal wusste, dass es sowas wie Blogs gibt, hatte ich natürlich keinen Blog, der mich dazu inspiriert hat, selbst zu bloggen. Vorbilder gibt es in dem Sinne auch keine, aber es gibt Blogger, denen ich für ihre tolle Arbeit eine gewisse Anerkennung entgegenbringe wie z.cB. der lieben Steffi von What makes me Happy oder Patrick von Patrick Rosenthal.

Dann gibt es noch die Blogger, die mich als Freunde geprägt haben wie Alena von Wunderbrunnen oder Karina von KarambaKarina’s Welt.

Wie kommst du immer wieder auf neue Themen für deinen Blog?

Mal ist es eine Kochsendung, mal eine Zeitung, mal ein Buch. Manchmal ist es der Gang zum Wochenmarkt und mal auch einfach nur der Blick in den Kühlschrank. Manchmal denke ich sehr lange über ein neues Rezept nach und manchmal überkommt es mich einfach während ich koche.

Was kennzeichnet für dich einen guten und erfolgreichen Blog?

Authentische und gute Beiträge. Das ist das A und O an einem Blog. Sie müssen dem Leser einen Mehrwert bieten und ihn dabei unterhalten. Im Foodbereich zudem noch interessante Ideen, tolle Rezepte und schöne Fotos, die zum Nachkochen einladen.

Lohnt sich das Bloggen für dich?

Das Bloggen lohnt sich für mich seit Beginn an, denn ich habe dadurch einiges gelernt. Ich konnte viel erleben, nette Menschen kennenlernen, ja sogar Freundschaften schließen. Ich habe in den letzten 2,5 Jahren so viel Zeit in dieses Hobby investiert, dass ich den Blog irgendwann neben meinem 40 Stunden Job im Büro nicht mehr richtig managen konnte.

Es war nie mein Ziel oder meine Intension, den Blog Hauptberuflich zu betreiben aber es ist dennoch schön, dass es dazu gekommen ist und ich damit meine Miete zahlen kann.

Wie viel Arbeit muss ein Anfänger ins Bloggen investieren?


Das
kann man pauschal so gar nicht sagen. Es kommt sowohl auf den eigenen Ehrgeiz, als auch auf die Qualität der Beiträge und die Zeit die man dafür zur Verfügung hat an. Wer nur das Finanzielle im Auge hat, sollte erst gar nicht anfangen, denn das ergibt sich irgendwann von alleine oder eben nicht. Ein Blog sollte niemals gezwungen herüberkommen sondern immer authentisch bleiben.

Was würdest du heute anders machen?

Natürlich habe ich einige Fehler gemacht, aber dennoch würde ich nichts anders machen! Denn genau aus diesen Fehlern habe ich meine heutige Erfolgsgeschichte geschrieben, die ich so nicht ändern möchte.

Ich bin zufrieden, mit dem was ich erreicht habe und auch wie ich es erreicht habe. Jeder muss seinen Weg gehen, wie es für ihn der richtige ist und aus Fehlern kann man nur lernen.

Was gefällt dir am besten am Leben eines Bloggers?

Es gibt nichts Direktes, was mir „am Leben eines Bloggers“ gefällt. Es ist das Gesamte, das mir gefällt und das mich erfüllt. Es ist die Freude, die ich anderen Menschen bereite und die Freude, die ich mir damit selbst bereite.

Es ist der Stolz, wenn man so viel Mühe und Arbeit in einen Beitrag steckt und er dann bei den Lesern richtig gut ankommt. Ich weiß, dass das ziemlich philosophisch klingt, aber so ist es nun einmal.

Was ist das Besondere an deinem Blog? 

Mein Blog ist modern, witzig, herzlich und spiegelt mich selbst ganz gut wieder. Er ist mit viel Liebe geschrieben und man findet dort tolle Rezepte aus aller Welt. Es ist definitiv für jeden etwas dabei – egal ob Vegetarisch, Low-Carb, High-Carb, Fleisch, Fisch, Suppen, Salate oder Süßes.

Zudem biete ich viele praktische Tipps rund um das Thema Kochen. Ich teste Restaurants und berichte über meine kulinarischen Reise. Der Leser hat also in jeder Hinsicht einen Mehrwert auf meinem Blog.

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