Immobilien-Glossar
Von Abgeschlossenheitsbescheinigung bis Zwangssicherungshypothek: alle Fachbegriffe rund um die Immobilie, verständlich erklärt und untereinander verlinkt.
Mietverhältnis 19 Begriffe
- Betriebskosten Betriebskosten sind laufende Kosten, die der Vermieter per Mietvertrag umlegen darf — abschließend aufgezählt in der Betriebskostenverordnung. Details ansehen →
- Eigenbedarfskündigung Eine Eigenbedarfskündigung ist zulässig, wenn der Vermieter die Wohnung für sich oder nahe Angehörige tatsächlich benötigt. Details ansehen →
- Indexmiete Bei der Indexmiete richtet sich die Miethöhe nach der Entwicklung des vom Statistischen Bundesamt ermittelten Verbraucherpreisindex. Details ansehen →
- Kappungsgrenze Die Kappungsgrenze begrenzt Mieterhöhungen im Bestand auf 20 Prozent, in angespannten Wohnungsmärkten auf 15 Prozent, in drei Jahren. Details ansehen →
- Mietkaution Die Mietkaution sichert Ansprüche des Vermieters ab, darf höchstens drei Nettokaltmieten betragen und muss getrennt angelegt werden. Details ansehen →
- Mietkautionsbürgschaft Bei der Mietkautionsbürgschaft bürgt eine Bank, Versicherung oder Privatperson für die Kaution statt einer Barzahlung — begrenzt auf drei Nettokaltmieten. Details ansehen →
- Mietminderung Bei einem erheblichen Mangel der Wohnung mindert sich die Miete automatisch kraft Gesetzes, ohne gesonderte Erklärung. Details ansehen →
- Mietpreisbremse Die Mietpreisbremse begrenzt die Miete bei Neuvermietung in angespannten Wohnungsmärkten auf höchstens 10 Prozent über der Vergleichsmiete. Details ansehen →
- Mietspiegel Der Mietspiegel zeigt die ortsübliche Vergleichsmiete einer Gemeinde — für Städte über 50.000 Einwohner ist er seit 2022 gesetzlich vorgeschrieben. Details ansehen →
- Modernisierungsumlage Die Modernisierungsumlage erlaubt Vermietern, 8 Prozent der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete umzulegen, gedeckelt je Quadratmeter. Details ansehen →
- Nebenkostenabrechnung Die Nebenkostenabrechnung rechnet die monatlichen Vorauszahlungen mit den tatsächlichen Betriebskosten ab und muss dem Mieter binnen zwölf Monaten vorliegen. Details ansehen →
- Ortsübliche Vergleichsmiete Die ortsübliche Vergleichsmiete ist der gesetzliche Maßstab für Mieterhöhungen im Bestand — ermittelt aus vergleichbaren Mieten der letzten sechs Jahre. Details ansehen →
- Räumungsklage Verlässt ein Mieter die Wohnung trotz wirksamer Kündigung nicht, erzwingt der Vermieter den Auszug mit einer Räumungsklage. Details ansehen →
- Schönheitsreparaturen Schönheitsreparaturen darf der Vermieter nur wirksam auf den Mieter übertragen, wenn die Vertragsklausel bestimmten BGH-Vorgaben genügt. Details ansehen →
- Sozialklausel Die Sozialklausel erlaubt Mietern den Widerspruch gegen eine an sich wirksame Kündigung, wenn der Auszug eine nicht zu rechtfertigende Härte bedeuten würde. Details ansehen →
- Staffelmietvertrag Ein Staffelmietvertrag legt im Voraus feste Mieterhöhungen zu bestimmten Terminen fest, ohne dass der Vermieter sie gesondert begründen muss. Details ansehen →
- Untermiete Untermiete ist die vom Vermieter erlaubte Weitervermietung an Dritte — bei berechtigtem Interesse besteht ein gesetzlicher Anspruch darauf. Details ansehen →
- Wohnungsübergabeprotokoll Das Wohnungsübergabeprotokoll dokumentiert Zustand und Zählerstände bei Ein- oder Auszug — zentrale Beweisgrundlage für Kautionsabrechnung und Schadenersatz. Details ansehen →
- Zeitmietvertrag Ein Zeitmietvertrag endet automatisch zum vereinbarten Termin — wirksam ist die Befristung nur mit einem der drei gesetzlich zugelassenen Gründe. Details ansehen →
Wohnungseigentum 12 Begriffe
- Abgeschlossenheitsbescheinigung Amtliche Bestätigung, dass eine Wohnung baulich in sich abgeschlossen ist — Voraussetzung, um sie als Eigentumswohnung einzeln zu verkaufen. Details ansehen →
- Aufteilungsplan Der Aufteilungsplan ist die amtlich bestätigte Bauzeichnung, die Sonder- und Gemeinschaftseigentum in einem Gebäude nummeriert abgrenzt. Details ansehen →
- Eigentümergemeinschaft Die Eigentümergemeinschaft (GdWE) ist seit 2020 rechtsfähig und Trägerin der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums. Details ansehen →
- Gemeinschaftseigentum Gemeinschaftseigentum ist alles, was allen Wohnungseigentümern gemeinsam gehört — etwa Grundstück, Dach, tragende Wände und Treppenhaus. Details ansehen →
- Gemeinschaftsordnung Die Gemeinschaftsordnung regelt Nutzung, Kosten und Stimmrecht einer Eigentümergemeinschaft — oft Teil der Teilungserklärung. Details ansehen →
- Hausgeld Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung der Eigentümer an die Gemeinschaft für Kosten und Rücklage — keine staatliche Leistung wie Wohngeld. Details ansehen →
- Miteigentumsanteil Der Miteigentumsanteil ist der im Grundbuch eingetragene Bruchteil am gemeinschaftlichen Eigentum — Maßstab für Kosten, nicht für das Stimmrecht. Details ansehen →
- Sondereigentum Sondereigentum ist der Teil einer Eigentumswohnung, der einem Eigentümer allein gehört — etwa die Innenräume, nicht aber tragende Wände oder das Dach. Details ansehen →
- Sondernutzungsrecht Ein Sondernutzungsrecht erlaubt einem Eigentümer die alleinige Nutzung eines Teils des Gemeinschaftseigentums, etwa Garten oder Stellplatz. Details ansehen →
- Teilungserklärung Notarielle Erklärung, die ein Gebäude in einzelne Eigentumswohnungen (Sondereigentum) und gemeinschaftliche Teile aufteilt. Details ansehen →
- WEG-Verwalter Der WEG-Verwalter verwaltet die Eigentümergemeinschaft; seit Dezember 2023 besteht grundsätzlich Anspruch auf einen zertifizierten Verwalter. Details ansehen →
- Wohnungseigentum Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am gemeinschaftlichen Eigentum des Hauses. Details ansehen →
Kauf & Grundbuch 17 Begriffe
- Auflassungsvormerkung Vorläufige Grundbuch-Eintragung, die den Käufer bis zur endgültigen Eigentumsumschreibung vor Doppelverkauf und Zugriffen schützt. Details ansehen →
- Baulast Öffentlich-rechtliche Verpflichtung gegenüber der Bauaufsicht, im Baulastenverzeichnis eingetragen — in Bayern gibt es dieses Register nicht. Details ansehen →
- Bauträgervertrag Vertrag über Kauf und Bau einer Immobilie vom Bauträger — der Käufer zahlt in Raten, gestaffelt nach Baufortschritt. Details ansehen →
- Erbbaurecht (Erbpacht) Recht, auf fremdem Grundstück ein Gebäude zu errichten und zu nutzen, gegen jährlichen Erbbauzins statt gegen Grundstückskauf. Details ansehen →
- Flurstück Kleinste amtlich vermessene Einheit im Liegenschaftskataster — nicht identisch mit dem grundbuchrechtlichen Grundstück. Details ansehen →
- Grundbuch Amtliches Register, das Eigentum und Belastungen an Grundstücken verzeichnet und dessen Eintragungen als richtig gelten. Details ansehen →
- Grunddienstbarkeit Dingliche Belastung eines Grundstücks zugunsten des jeweiligen Eigentümers eines anderen Grundstücks, etwa ein Wege- oder Leitungsrecht. Details ansehen →
- Grunderwerbsteuer Steuer auf den Grundstückskauf, die jedes Bundesland selbst festlegt — aktuell zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises. Details ansehen →
- Hypothek Akzessorisches Grundpfandrecht zur Sicherung einer bestimmten Forderung — heute meist durch die Grundschuld ersetzt. Details ansehen →
- Kaufnebenkosten Zusatzkosten beim Immobilienkauf neben dem Kaufpreis — vor allem Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch sowie oft Maklercourtage. Details ansehen →
- Nießbrauch Umfassendes Recht, eine fremde Sache zu nutzen und ihre Erträge zu ziehen, ohne selbst Eigentümer der Sache zu sein. Details ansehen →
- Notaranderkonto Treuhandkonto des Notars zur gesicherten Abwicklung des Kaufpreises, nur bei berechtigtem Sicherungsinteresse zulässig. Details ansehen →
- Reallast Grundstücksbelastung mit wiederkehrenden Leistungen an einen Berechtigten, etwa Geld, Naturalien oder Pflege (Altenteil). Details ansehen →
- Sachmängelhaftung Haftung des Verkäufers für Mängel der Kaufsache — bei Immobilien meist vertraglich ausgeschlossen, außer bei Arglist. Details ansehen →
- Teilungsversteigerung Zwangsversteigerung, mit der Miteigentümer oder Erben eine gemeinsame Immobilie auflösen und den Erlös untereinander aufteilen. Details ansehen →
- Vorkaufsrecht Recht, ein Grundstück oder eine Wohnung anstelle eines Käufers zu den bereits vereinbarten Konditionen zu erwerben. Details ansehen →
- Wohnrecht (Wohnungsrecht) Dingliches Recht, eine Wohnung oder ein Haus lebenslang selbst zu bewohnen, grundbuchgesichert und ohne Eigentum daran zu haben. Details ansehen →
Finanzierung 17 Begriffe
- Annuitätendarlehen Darlehen mit gleichbleibender Rate, in der der Zinsanteil sinkt und der Tilgungsanteil im Lauf der Zeit steigt. Details ansehen →
- Anschlussfinanzierung Die Anschlussfinanzierung regelt die Rückzahlung der Restschuld neu, sobald die Sollzinsbindung eines Darlehens endet. Details ansehen →
- Bausparvertrag Vertrag mit einer Bausparkasse aus Ansparphase und Darlehensphase, der nach der Zuteilung ein zinsgünstiges Baudarlehen sichert. Details ansehen →
- Beleihungswert Vorsichtig ermittelter, dauerhaft erzielbarer Wert einer Immobilie, den die Bank als Grundlage für die Kredithöhe ansetzt. Details ansehen →
- Bereitstellungszinsen Bereitstellungszinsen fallen für den noch nicht abgerufenen Darlehensteil an, meist erst nach der bereitstellungsfreien Zeit. Details ansehen →
- Disagio Das Disagio ist ein Auszahlungsabschlag, der als vorausbezahlter Zins den laufenden Nominalzins eines Darlehens senkt. Details ansehen →
- Effektiver Jahreszins Der effektive Jahreszins zeigt die Gesamtkosten eines Kredits pro Jahr und ist bei Verbraucherdarlehen gesetzlich auszuweisen. Details ansehen →
- Eigenkapitalquote Die Eigenkapitalquote zeigt, welcher Anteil von Kaufpreis und Nebenkosten aus eigenen Mitteln statt per Kredit finanziert wird. Details ansehen →
- Forward-Darlehen Anschlussdarlehen, das den heutigen Zins schon Jahre vor Ablauf der laufenden Zinsbindung für die Zukunft festschreibt. Details ansehen →
- Grundschuld Grundpfandrecht ohne feste Bindung an eine Forderung, mit dem Banken Immobiliendarlehen am häufigsten absichern. Details ansehen →
- KfW-Förderung Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse der staatlichen KfW für Bauen, Kaufen und energetisches Sanieren, beantragt über die Hausbank. Details ansehen →
- Nachrangfinanzierung Ein zusätzliches Darlehen, das im Grundbuch hinter der Bank an zweiter Stelle steht und deshalb teurer und riskanter ist. Details ansehen →
- Restschuld Die Restschuld ist der Darlehensbetrag, der am Ende der Sollzinsbindung noch nicht zurückgezahlt ist. Details ansehen →
- Sollzinsbindung Zeitraum, für den der Zinssatz eines Darlehens vertraglich festgeschrieben ist; danach folgt eine Anschlussfinanzierung. Details ansehen →
- Tilgung Tilgung ist die planmäßige Rückzahlung eines Darlehens; der anfängliche Tilgungssatz bestimmt maßgeblich die Kreditlaufzeit. Details ansehen →
- Vorfälligkeitsentschädigung Ausgleich, den die Bank bei vorzeitiger Ablösung eines fest verzinsten Darlehens für den entgangenen Zinsertrag verlangen darf. Details ansehen →
- Zwischenfinanzierung Kurzfristiges Überbrückungsdarlehen bis zur Auszahlung eines langfristigen Kredits oder zum Zufluss eines Verkaufserlöses. Details ansehen →
Wertermittlung & Verkauf 14 Begriffe
- Bodenrichtwert Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens je Quadratmeter, ermittelt vom Gutachterausschuss nach § 196 BauGB. Details ansehen →
- Energieausweis Der Energieausweis dokumentiert den Energiebedarf oder -verbrauch eines Gebäudes und muss bei Verkauf oder Vermietung vorgelegt werden. Details ansehen →
- Ertragswertverfahren Das Ertragswertverfahren ermittelt den Immobilienwert aus dem nachhaltig erzielbaren Reinertrag nach der ImmoWertV — Standard bei Renditeobjekten. Details ansehen →
- Exposé Das Exposé bündelt Fotos, Objektdaten und Preis einer Immobilie und muss bei Anzeigen die Energieausweis-Kennwerte nach § 87 GEG enthalten. Details ansehen →
- Kaufpreisfaktor Der Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger) ist das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresnettokaltmiete — eine schnelle, aber grobe erste Einschätzung. Details ansehen →
- Maklercourtage Die Maklercourtage ist die Vermittlungsprovision: Bei Miete gilt das Bestellerprinzip, beim Wohn-Kauf teilen sich Käufer und Verkäufer die Kosten. Details ansehen →
- Mietrendite Die Mietrendite zeigt als Brutto- oder Nettokennzahl, wie viel Prozent des Kaufpreises einer Immobilie jährlich als Mieteinnahme zurückfließen. Details ansehen →
- Quadratmeterpreis Der Quadratmeterpreis setzt Kaufpreis und Wohnfläche ins Verhältnis — praktisch als Vergleich, aber wegen Lage und Zustand nur begrenzt aussagekräftig. Details ansehen →
- Restnutzungsdauer Die Restnutzungsdauer ist die Anzahl Jahre, in denen ein Gebäude voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden kann. Details ansehen →
- Sachwertverfahren Das Sachwertverfahren ermittelt den Immobilienwert aus Gebäude-Sachwert und Bodenwert nach der ImmoWertV, vor allem für selbstgenutzte Häuser. Details ansehen →
- Vergleichswertverfahren Das Vergleichswertverfahren leitet den Immobilienwert aus tatsächlichen Kaufpreisen vergleichbarer Objekte nach der ImmoWertV ab. Details ansehen →
- Verkehrswert Der Verkehrswert ist der objektive Marktpreis einer Immobilie zu einem Stichtag nach § 194 BauGB, ermittelt nach den Vorgaben der ImmoWertV. Details ansehen →
- Verkehrswertgutachten Ein Verkehrswertgutachten ermittelt den Immobilienwert nach § 194 BauGB und ImmoWertV — als ausführliches Vollgutachten oder knappes Kurzgutachten. Details ansehen →
- Wohnfläche Die Wohnfläche ist die nach der Wohnflächenverordnung berechnete Fläche einer Wohnung — mit besonderen Regeln für Dachschrägen und Balkone. Details ansehen →
Steuern & Vermögen 12 Begriffe
- Denkmal-AfA Erhöhte steuerliche Abschreibung für Sanierungskosten an Baudenkmälern und in Sanierungsgebieten nach §§ 7i, 7h EStG. Details ansehen →
- Erbschaftsteuer auf Immobilien Erbschaftsteuer auf geerbte Immobilien: Bewertung zum Verkehrswert, persönliche Freibeträge und Steuerbefreiung für das Familienheim. Details ansehen →
- Erhaltungsaufwand Sofort abziehbare Reparaturkosten am Gebäude, abgegrenzt von aktivierungspflichtigem Herstellungsaufwand und vom anschaffungsnahen Aufwand nach § 6 EStG. Details ansehen →
- Gebäude-AfA Jährliche steuerliche Abschreibung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Gebäudes über die Nutzungsdauer nach § 7 EStG. Details ansehen →
- Grundsteuer Jährliche Steuer der Gemeinde auf Grundbesitz, seit der Reform zum 1.1.2025 auf Basis neu ermittelter Grundsteuerwerte berechnet. Details ansehen →
- Instandhaltungsrücklage Rücklage der Eigentümergemeinschaft für künftige Instandhaltung, steuerlich erst bei tatsächlicher Verausgabung absetzbar. Details ansehen →
- Liebhaberei bei Vermietung Fehlt die Absicht, langfristig einen Überschuss zu erzielen, erkennt das Finanzamt Vermietungsverluste steuerlich nicht an. Details ansehen →
- Schenkungsteuer auf Immobilien Steuer auf unentgeltliche Immobilienübertragungen zu Lebzeiten — dieselben Freibeträge wie bei der Erbschaft, alle zehn Jahre neu nutzbar. Details ansehen →
- Spekulationssteuer Steuer auf den Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf, außer bei durchgehender Eigennutzung. Details ansehen →
- Verbilligte Vermietung Liegt die Miete unter der ortsüblichen Vergleichsmiete, richtet sich der Werbungskostenabzug nach Prozent-Schwellen in § 21 Abs. 2 EStG. Details ansehen →
- Werbungskosten bei Vermietung Kosten, die Vermieter von den Mieteinnahmen abziehen dürfen — etwa Schuldzinsen, Abschreibung, Erhaltungsaufwand und Verwaltungskosten nach § 9 EStG. Details ansehen →
- Zweitwohnungsteuer Örtliche Aufwandsteuer der Gemeinden auf das Innehaben einer Nebenwohnung — Satz und Bemessungsgrundlage regelt jede Kommune selbst. Details ansehen →
Bauen & Notfall 13 Begriffe
- Altlasten Schädliche Bodenverunreinigungen aus früherer Nutzung eines Grundstücks, für deren Sanierung auch der heutige Eigentümer haften kann. Details ansehen →
- Baugenehmigung Die behördliche Zulassung eines Bauvorhabens — je nach Landesbauordnung genehmigungspflichtig, genehmigungsfrei oder nur anzeigepflichtig. Details ansehen →
- Baumangel Die Abweichung eines Bauwerks von der vereinbarten oder üblichen Beschaffenheit, mit Rechten auf Nacherfüllung, Minderung und Schadensersatz. Details ansehen →
- Bauvoranfrage Der Antrag auf einen Bauvorbescheid, der einzelne Fragen eines Bauvorhabens — meist die Bebaubarkeit — schon vor dem Bauantrag verbindlich klärt. Details ansehen →
- Bebauungsplan Verbindliche kommunale Satzung, die für ein Gebiet festlegt, was und wie gebaut werden darf. Details ansehen →
- Denkmalschutz Der gesetzliche Schutz erhaltenswerter Gebäude durch die Denkmalschutzgesetze der Länder, mit Erhaltungspflichten und steuerlichen Vorteilen. Details ansehen →
- Erschließungskosten Beitrag, den Grundstückseigentümer der Gemeinde für Straßen, Kanal und Anschlüsse ihres Baugebiets zahlen müssen. Details ansehen →
- Heizungstausch Die Erneuerung der Heizungsanlage — seit dem GModG mit freier Heizungswahl statt der bisherigen 65-Prozent-Pflicht des Heizungsgesetzes. Details ansehen →
- Sanierungspflicht Gesetzliche Pflicht, Bestandsgebäude energetisch nachzurüsten; seit 2026 ersetzt das Gebäudemodernisierungsgesetz die frühere 65-Prozent-Heizungspflicht. Details ansehen →
- Teilungsgenehmigung Die behördliche Genehmigungspflicht für die Aufteilung eines Miethauses in Eigentumswohnungen in Milieuschutz- oder angespannten Wohnungsmarkt-Gebieten. Details ansehen →
- Wohngebäudeversicherung Die Sachversicherung für das Gebäude selbst — Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel —, abzugrenzen von der Hausratversicherung für die Einrichtung. Details ansehen →
- Zwangssicherungshypothek Grundbucheintrag, mit dem ein Gläubiger eine Geldforderung von mehr als 750 Euro zwangsweise am Grundstück des Schuldners absichert. Details ansehen →
- Zwangsversteigerung Gerichtliche Verwertung einer Immobilie durch Versteigerung, meist wegen Schulden, mit festgestelltem Verkehrswert und gesetzlichen Wertgrenzen fürs Gebot. Details ansehen →
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